21. gennaio 1982
G. Brugner-Rosenbaum
Dieser junge Künstler malt das lautlose Sterben voll poetischer, melancholischer Schönheit.
Für mich ist er gleichsam ein Handke unter den Malern, ein exakter Beobachter, der bei seinen Mitmenschen die Innenhaut nach aussen stülpt und sie somit demaskiert.
Die gemalten Schreie bleiben ungehört, zerbrechen klirrend an unsichtbaren Wänden
und gefrieren in der Kälte der Einsamkeit.
Der Mörder ist zugleich auch der Ermordete, im unschuldigen Kind steckt der unberechenbare Dämon. Alle sind gespaltene Existenzen, sadistische Masochisten,deren Gesichter von einer hilflosen und erbarmungswürdigen Hässlichkeit geprägt sind.
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