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19. maggio 1981
H.C.Artmann
Salzburg
EIN BRIEF VON H.C. ARTMANN
Gott zum grusse und anbei ein text, von dem ich hoffe, dass er euch gefallen kann. Meiner meinung wirkt ein surreal-abstrahierter ausruf (oder aufschrei) wie beiliegendes doch am besten.
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Dieses Schreiben bezieht sich auf den Text, den H.C. für die erste Helnwein-Monographie geschrieben hat. Erschienen 1981 im Orac-Pietsch Verlag, Wien.
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H.C. Artmann, über Gottfried Helnwein
01. June 1981 HELNWEIN, Monographie Orac Pietsch Verlag, Wien über gottfried helnwein einer erstellt die summe seiner beobachtungen in dieser welt der patzer und dämonen. er vernimmt die schreie aus den gekachelten schreckträumen abseits einer satten gesellschaft, die weder mit dem laub der bäume noch mit dem grün der laubfrösche noch mit den froschaugen des miterlebens zu schaffen haben will. er aber hört manche, die da schreien bis ihnen die gehirne zerspringen wie lichtjahre, und hört andere, still vor sich hinweinende, deren tropfende tränen eines noch-hoffens mit dem abscheulichen eisskalpell der hoffnungslosigkeit seziert werden. |
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| 19. maggio 1981 | H.C.Artmann | ||
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