Helnwein ( presse )
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Gottfried Helnwein : Das Paradies und die Peri
Der neue Merker
Oper, Ballett und Konzert
Peter Bilsing
Gregor Seyffert hat zusammen mit Gottfried Helnwein ein im wesentlichen tänzerisches, hochintelligentes Konzept entworfen
Für das 8.Internationale Schumann-Fest in Düsseldorf brachte man nun ein kongeniales Team zusammen, um eine komplette szenische Umsetzung in der altehrwürdigen Tonhalle zu realisieren.
Gregor Seyffert – mit Preisen geradezu überschüttete Tanzikone – hat zusammen mit Gottfried Helnwein – international geachteter Künstler und Bühnenbildner – ein im wesentlichen tänzerisches, hochintelligentes Konzept entworfen, welches alle Mittel moderner, multimedialer Bühnengestaltung beinhaltet; dem Besucher gehen förmlich die Augen über. Vor lauter medialer Aktivität könnte man fast die traumhaft schöne Musik und den Gesang vergessen.
Frenetischer, nicht enden-wollender Beifall, eines begeisterten Düsseldorfer Publikums, für einen Abend, den keiner so schnell vergessen wird. Lebendigstes Musiktheater, welches der sich zur Zeit im Tiefschlaf befindenden Deutschen Oper am Rhein nicht nur konkurrenzlos den Ruhm abgräbt, sondern zeigt, daß Düsseldorf durchaus Weltklasse bieten kann. Warum nicht öfter ? ... +

Gottfried Helnwein : The Rake's Progress
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Julia Spinola
Aus dem Reich der Verstümmelten und der bandagierten Köpfe: Strawinskys "Rake's Progress" an der Hamburgischen Staatsoper.
Das Eindringen des Horrors in den Alltag hat wohl kaum jemand so beklemmend dargestellt wie der österreichische Künstler Gottfried Helnwein. Auf seinen Bildern nimmt die Gewalt derart Besitz von der Normalität, dass sie zum alles vergiftenden Elixier des Grauens wird. Viele seiner Gemälde, Plakate, Fotografien und Federzeichnungen zeigen Versehrung und Verstümmlung von Menschen, klinische Folterszenen, brutalisierten Kindern mit apathischen Blick, mit verbundenen Köpfen und Händen, oder mit ausradierten Gesichtern. Dennoch schockiert nicht die Inhalte allein: So umfassend scheint vielmehr Helnweins Perspektive auf das Leben vom Gefühl der Qual durchtränkt, dass selbst motivisch harmlosen Porträts, von John F. Kennedy oder Mick Jagger etwa, noch die Gewalt aus jeder fotorealistischen Pore dringt. ... +

Gottfried Helnwein : Tom Rakewell
Welt am Sonntag
Engler
Das Haus an der Dammtorstrasse zeigt einen Klassiker der Moderne: Jürgen Flimm inszeniert "The Rake's Progress", Ingo Metzmacher dirigiert, und Gottfried Helnwein schuf das außergewöhnliche Bühnenbild. Der Maler, Fotograf, Bildhauer und Bühnenbildner Gottfried Helnwein gestaltet Bühne, Kostüme und Masken - nach Jörg Immendorff ist er der zweite Maler, der sich an die Strawinsky Oper wagt. Im Gegensatz zu dem Düsseldorfer Neuen Wilden geht Helnwein allerdings mit dem fotografischen Auge eines Kameramannes und mit großem Feingefühl als Kostüm- und Maskenerfinder zu Werke. "Was Gottfried Helnwein da gemacht hat, ist gewaltig," sagt der amerikanische Bassbariton David Pittsinger, ein erfahrener Strawinsky-Interpret, der in der Inszenierung den Teufel Nick Shadow singen wird. "Die Kostüme hat er als Maler entworfen, die Farben entsprechen den Klangfarben der Musik und denen der Figuren im Libretto," schwärmt der Sänger, dessen Lehrer Richard Cross noch selbst mit Strawinsky gearbeitet hatte. ... +

Gottfried Helnwein : Lady Macbeth
Die Zeit
Rolf Michaelis
Choreographisches Theater in Heidelberg. "Macbeth" von Johann Kresnik und Gottfried Helnwein
Es gelingt Kresnik und Helnwein uns mit einer grausigen Mord-Ballade zu fesseln, die mit höhnischem Gelächter vor unseren Augen vorbeirast - wobei der schon dem Tod geweihte neue Herrscher statt der Krone eine zwar goldene, aber noch Narren-Kappe wie eine Tiara trägt.
Sieger, so die Botschaft, gibt es im tödlich närrischen Kampf um die Macht nicht. Sieger in Heidelberg sind, in einer glanzvoll wüsten Inszenierung: Gottfried Helnwein, Johann Kresnik und das mitreißend auftrumpfende Ensemble von siebzehn Tänzerinnen und Tänzern. ... +
Gottfried Helnwein, Stage and Costumes for "Macbeth", byJohann Kresnik's Choreographic Theatre , Heidelberg, 1988

AssociatedNews.US
Michal Szyksznian
"My first performance was with six-year-old Sandra, who was considered a problem child by her parents. I think her mother had a hard time coping with Sandra’s wicked sense of humor. One time, as protest for being locked in her room, she cut up all her mother’s clothes into tiny little pieces, arranged them in a neat pile in the middle of the floor and called her mum with the innocent voice of an angel. Another time she set fire to her parent’s apartment. She was one tough and mean little lady, but I liked her instantly. She had the pride of a Latino street gang leader. When she looked at you, her piercing little eyes had a very clear message: “Don’t mess with me!” ... +

Gottfried Helnwein :
AssociatedNews.US
Michal Szyksznian
HELNWEIN: "LA is a strange place. A few blocks from my studio the streets are filled with thousands of homeless people, huddling on sidewalks or staggering through the streets - and from time to time some lost soul is gesticulating franticly and shouting at invisible enemies. I live and work in the so called “artist district” in downtown Los Angeles - an innocent little island with old warehouses and brick buildings that look like leftovers from a noir movie set, inhabited by artists, photographers, musicians, skinny girls with nice tattoos, freaks and Japanese students from SCI-Arc (The Southern California Institute of Architecture) placed in the former Santa Fe Rail Road freight-depot, a concrete block one-quarter of a mile long.
The heart of the artist district is the Groundworks Cafe in a red-painted building across from the old, run-down American Hotel where Bukowski once wrote the screenplay for Barfly. The air is heavily polluted from all these diesel trucks that blow their unfiltered exhaust gases through their erected chrome-pipes into the air of downtown. When I touch my paintings my hands gets black from the layers of black dust that sets on everything." ... +

Gottfried Helnwein :
Die Presse
Kultur
APA
Die Albertina rückt die Auseinandersetzung mit dem Körper ins Licht und unterläuft "den Männlichkeitswahn", so Direktor Schröder. Gezeigt werden Werke von Gottfried Helnwein, Elke Krystufek, Erwin Wurm u.a.
Eindrucksvolle Bilder aus seinem Buch "Faces" sind von Helnwein zu sehen: Er streicht hier "virile Fantasien" aus der Perspektive des Modells hevor: So inszeniert er in drei Fotos Keith Richards im Prozess des Zigaretten-Anzündens, daneben blickt Michael Jackson traurig und unzugänglich in die Kamera. Effektvolle Betrachtungsweisen ergeben sich durch die Hängung, die einerseits H.C. Artmann und Clint Eastwood einander gegenüberstellt oder der krasse Widerspruch zwischen einem fröhlichen Elton John und dem von seiner Nazi-Verstrickung gezeichneten Bildhauer und Architekten Arno Breker. ... +

Gottfried Helnwein :
Vedomosti
Moscow, Russia
Weekend
Retrospective Galerie Rudolfinum Prague
... +

Independent
UK
Toby O'Connor Morse
The Hansel Gretel Machine - Ustinov Studio, Bath Theatre Royal
As befits the first part of David Glass' Lost Child Trilogy, the pervasive image is one of children abandoned, clinging for security to a few souvenirs and memories of a childhood washed away by tides of fear and loneliness. Yet everyone viewing this production will tell you their own interpretation of what they thought they saw. Some may refer to Jung, Freud or Janov, to the bandage-wrapped anguish art of Gottfried Helnwein or the bleak emotional desolation of Edvard Munch, or argue that the piece is an exploration of the loss of innocence, the bondage of family ties, or the rituals of pain involved in leaving childhood behind. They will all be right, for this is a piece that works on levels too deep to identify or enumerate. ... +

Gottfried Helnwein :
Die Welt
L. Fritz Gruber
Natürlich möchte man wissen, wie Helnwein sich von anderen bedeutenden Kameraportaitisten unterscheidet. Er vermeidet die Idealisierung eines Yousuf Karsh, die Entblössung eines Richard Avedon, das kühl-komponierte grafische Arrangement eines Irving Penn. Helnweins Stil ist die freie Auswahl seiner Modelle, wobei sich jedes Bild zu einer neuen persönlichen Auseinandersetzung mit seinem Gegenüber formt. Sein Stil ist die Freiheit der Annäherung, Kein eintöniges Schema, sondern immer faszinierende Premieren. ... +

Gottfried Helnwein : Andy Warhol
OE24 TV
www.oe24.at
Arbeiten aus der Sammlung von u.a. Helnwein, Newton, Krystufek und Wurm
Eindrucksvolle Bilder aus seinem Buch "Faces" sind von Helnwein zu sehen: Er streicht hier "virile Fantasien" aus der Perspektive des Modells hevor: So inszeniert er in drei Fotos Keith Richards im Prozess des Zigaretten-Anzündens, daneben blickt Michael Jackson traurig und unzugänglich in die Kamera. Effektvolle Betrachtungsweisen ergeben sich durch die Hängung, die einerseits H.C. Artmann und Clint Eastwood einander gegenüberstellt oder der krasse Widerspruch zwischen einem fröhlichen Elton John und dem von seiner Nazi-Verstrickung gezeichneten Bildhauer und Architekten Arno Breker. ... +

Gottfried Helnwein : Angel sleeping 5
K.West
Feuilleton für NRW
Svenja Klaucke
»Beautiful Children« in Oberhausen: die erste Helnwein-Ausstellung in Deutschland seit zehn Jahren
Die mit bedeutendsten Exponate der Schau: große, brillant bearbeitete Fotografien der Serie »Angels Sleeping« (1999). Seltsam anrührende Bilder von missgebildeten, totgeborenen Kindern. Die verwachsenen Geschöpfe taucht Helnwein in große Schönheit. Geradezu eine Neuerfindung des Magischen Realismus: Föten in Formaldehyd, aus dem Anatomisch-Pathologischen Museum Wien, gescheiterte Hoffnung auf Leben - diese winzigen, runzligen Wesen schwimmen nun wie Alien-Menschlein im grünlichen Leuchten eines science-fiktionalen Andachtsbildes. Jedes eine eigene kleine Persönlichkeit, stille Geschöpfe aus einer anderen Welt, unendlich fern, ungeheuer nah. Ein unbegreifliches Wunder. Das des Lebens, eingefangen in Totgeburten. »Beautiful Children« ist eine einzigartige Gelegenheit, dem Mischtechniken-Magier Helnwein zu folgen in seine schrecklichschönen Twilight-Zones. ... +

Gottfried Helnwein : Dr. Antje Vollmer, Vice-speaker of German Parliament
WAZ
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Dirk Hein
Verstörend und doch mit Faszination: Seit gestern lockt die Ausstellung "Beautiful Children" von Gottfried Helnwein in die Ludwig-Galerie Schloss Oberhausen.
Es klang wie eine Liebeserklärung an die Künste des Gottfried Helnweins, als Antje Vollmer, Vize-Präsidentin des Bundestages, bei der Eröffnung der Ausstellung "Beautiful Children" in der Ludwig-Galerie formulierte: "Es hat lange gedauert, dass er wieder in Deutschland zu sehen ist".
Ein Ereignis, das bei der offiziellen Eröffnung am Sonntag den erwarteten Besucher-Ansturm erzeugte. Trotz brütender Hitze drängten sich Neugierige, Fans und Sympathisanten in einer viel zu kleinen Begrüßungshalle. Fernab der ersten Reihe, zwischen den stehenden Kunst-Anhängern, die den Kampf um die Sitzplätze verloren hatten, verweilte beinahe unbemerkt mancher Promi, wie Fernseh-Talkmaster Alfred Biolek. Ob als Neugieriger, Fan und Sympathisant: Biolek war gekommen, um Helnweins Werke zu sehen. ... +

Gottfried Helnwein :
Hannoversche Allgemeine Zeitung
Alexandra Glanz
Beautiful Children
Seine Kunst kann verletzen, denn sie spiegelt die Schrecken des vergangenen Jahrhunderts. Jetzt zeigt das Wilhelm-Busch-Museum 50 Bilder von Gottfried Helnwein.

Die Kinder, die der heute 56-Jährige malt, sind wirklich schön, egal, was ihnen zugestossen ist. Der Betrachter ahnt, dass künstlerische Eingriffe vorgenommen wurden, er kann aber nicht erkennen welche. So wie man sieht, dass mit den abgebildeten Kindern etwas Schlimmes geschehen sein muss, der Betrachter die Qual jedoch nicht durchschauen kann.
Heiner Müller, für dessen “Hamletmaschine” der Künstler 1997 das Bühnenbild entwarf, meinte mal: “Wie hält ein freundlicher Mensch wie Helnwein es aus, seine – exzellente – Malerei zum Spiegel der Schrecken des Jahrhunderts zu machen?” Und weiter überlegte Müller: “Oder hält er es einfach nicht aus, das nicht zu tun?” Richtig. ... +

Oakland Post
Art
Janos Gereben
An artist with conscience, a fearless man with a penchant for profoundly bizarre and complex, meaningful images, Gottfried Helnwein is making a grand re-entry to San Francisco. His work was exhibited here four years ago when his freaky mixed-media portrait of Mickey Mouse - "Mouse I" - was part of the SF Museum of Modern Art's "The Darker Side of Playland - Childhood Imagery."
The paintings are extraordinary, grotesque, powerful, "difficult" and challenging, according to Parker and the curator of the Legion exhibit, Robert Flynn Johnson.
They are all that, and more. A simple description of the works, without context, would only indicate a freak show: a photo-like painting of Hitler with two very Aryan-looking children, an actual bar of soap encased under them; a group of uniformed Nazis gazing adoringly on a contemporary Mother and Child (Helnwein explaining that the people in the photograph that was the basis for the painting were actually surrounding Hitler); images of normal children mixed with misshapen, ill, tortured youngsters. "Why would people cause so much pain to others?" Helnwein asks, and he shows the pain, unflinchingly, but not to titillate the demented or to horrify the ignorant.
"The Child" - located in a part of the Legion next to a permanent exhibit of Renaissance Mother and Child images by Pontormo, Tintoretto, Raphael, and others - has far more to offer than politics, morality, controversy and horror. Although there is no doubt that primarily Helnwein is "the artist as provocateur," he is also an artist in the sense of creating unique and lasting images. ... +

Gottfried Helnwein : Arnold Schwarzenegger
Format
Vienna
Christoph Hirschmann
Christoph Hirschmann spricht mit Gottfried Helnwein über Arnold Schwarzenegger
Arnold war schon sehr früh mit Andy Warhol befreundet, zu einem Zeitpunkt wo beide noch unbekannt waren. Aber er hatte sofort Gefallen an dem blassen, schmächtigen, weissblonden Sonderling gefunden, der oft stundenlang in Trainingshallen und Umkleidräumen verbrachte und fasziniert die verschwitzten Kolosse bei ihren diversen Tätigkeiten betrachtete.
Die Inspiration war offensichtlich gegenseitig, denn Arnold beschloss eines Tages, sein Bodybuilding zur Kunst zu erklären. Er wandte sich also an den Chief-Curator des angesehenen Whitney-Museums in New York und überzeugte ihn davon, dass Bodybuilding eigentlich Bildhauerei im klassischen Sinn sei, nur mit dem eigenen Körper als dem zu bearbeitenden Material. Er hat dann mit zwei anderen Kollegen tatsächlich vor staunenden Kunstfreunden, Kuratoren und Trustees des Museums eine Performance inszeniert, die die illustre Runde lange nicht vergessen sollte. ... +

Gottfried Helnwein : Selbstportrait
MTV Interview with David Bowie, Marilyn Manson and Floria Sigismondi
Kurt Loder
MTV: Sigismondi and Bowie both acknowledge lifting the imagery in his "Dead Man Walking" video from the work of the English painter Francis Bacon.
The look of Floria's most noted video to date, though, [QuickTime,1 MB] "Beautiful People," although it owes a debt to Austrian painter Gottfried Helnwein, was pretty much the inspiration of the artist, Marilyn Manson.
KURT:
The new wave of rock-video grotesquerie isn't new at all, actually, the Austrian painter Gottfried Helnwein, whose self-portrait adorned the cover of an album by the German band Scorpions some years back, was doing images of medical horror twenty years ago,
and no one in rock has gone as far down the road to happy depravity as photographer Joel Peter Witkin, whose deeply disturbing work, which you might best seek out on your own is much admired by Nine Inch Nails leader Trent Reznor, no slouch at images of icky sickness himself. ... +

Gottfried Helnwein : Andy Warhol
Dansk Magazine
London
Interview
If you are an artist and you have had the bad luck to be born into this world - what you first realize when you open your eyes is the horrifying signature looks of mediocrity.
Andy invited me to the factory in New York 1983 and after the usual compliments how he loved my work and so on, he asked me to follow him into an empty room where we sat down opposite to each other and he just froze and he didn't say anything and he didn't move. We sat in silence for some time and I didn't know what to do - at first it was strange and it felt kind of awkward, but then slowly everything started to transcend and the tension dissipated and nothing seemed important anymore. Andy looked like a wax-dummy in the posture of a pharaoh that had been dead since thousands of years - the room around us became darker and darker and the white of Andy's face and hair got a glow so intense that it started to burn my eyes. I realized that we were floating now somewhere in outer space and nothing mattered anymore and I raised my Nikon and shot.
... +

Gottfried Helnwein : Modern Sleep 8
Quest
art-magazine, Berlin
Marc Kayser
Marc Kayser spricht mit Gottfried Helnwein
"Die Helden meiner Bilder sind meistens Kinder. Ich sehe die Welt am liebsten durch die Augen eines Kindes. Jedes Erziehungssystem zu allen Zeiten und in allen Gesellschaften hatte immer nur ein Ziel: Menschen gefügig zu machen, sie zu brechen. Wenn Sie auf der anderen Seite herauskommen, haben sie in der Regel ihr eigenes Universum und jede Spontanität und Kreativität verloren. Die wenigen, bei denen dieses System nicht ganz funktioniert, sind Künstler. Irgendwie schaffen sie es, bis zu einem gewissen Grad Kind zu bleiben. Cocteau sagte einmal: "Kinder und Narren durchschlagen den Gordischen Knoten, den der Poet sein Leben lang zu lösen versucht."
Wirkliche Kunst wird die bürgerlichen Werte- und Glaubensysteme immer bis zu einem gewissen Grade in Frage stellen." ... +

Gottfried Helnwein :
The Irish Times
Aiden Dunne
Helnwein is famously confrontational, and his bold conflations of Nazi and Christian iconography, in Epiphany and other prominently displayed pictures, predictably generated some friction. Yet, in a way, one shouldn't rush to condemn condemnations of, or expressions or resignation about, Helnwein's work, no matter how superficial or uninformed they turn out to be. Because, let's face it, a large part of its effectiveness had to do with its calculated, barbed ambiguity.
The point of the images is that they put it up to you as a viewer. Given that, one potential line of criticism is that they are designed solely to be provocative, like Marcus Harvey's portrait of Myra Hindley. But the abiding strength of Helnwein's work is that provocation is a means rather than an end; it is - however uncomfortable - morally grounded, if not necessarily in a way that will please all observers...
His beautiful photographs of Kilkenny children are, collectively, a recognisable derivative of his work Selection, which implicitly placed the viewer in the position of someone marking children for extermination. Strong stuff.
If that seems irrelevant in an Irish context, one could always point to Northern Ireland and to the scandals that have shaken the complacent authority of church and state in recent years.
What is more innocent, more open, more charming than the face of a child? Except that we are more than ever uncomfortably aware that the act of looking is not at all innocent, and Helnwein's children, with their closed, downcast eyes, decline to meet our collective gaze. Why? Perhaps because they insist on remaining within the orbits of their imaginations.
There is also, however, a slight unease arising from the uniformity of the images and the awareness that the subjects are being directed. Helnwein has a knack for throwing responsibility for what we are looking at back onto us, the viewers. ... +
Gottfried Helnwein, AT THE KILKENNY ART FESTIVAL, 2001



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