01. febbraio 2006
Gottfried Helnwein, dem das Lentos in Linz von 10. März bis 5. Juni eine Werkschau mit dem Titel „Face It“ widmet, über den Wahnsinn in Los Angeles, die Suche nach Erkenntnis und die Landschaften Irlands.
"Mein Werk ist widersprüchlich, es hat Brüche. Und ich mache Sprünge. Ich kann gar nicht anders. Ich muss immer etwas riskieren, etwas Neues ausprobieren. Ich glaube mein Problem ist, dass ich zuviel wahrnehme, und sehe. Manchmal wäre es mir lieber ich müsste vieles nicht sehen. Meine Arbeit ist für mich die einzige Möglichkeit auf den Wahnsinn zu reagieren der sich um uns abspielt.
Ich bin besessen von der Idee herauszufinden in welcher Welt ich lebe. Ich beschäftige mich seit langem mit Geschichte, Philosophie, Politik und der Wirkungsweise der Massenmedien. Diese Suche nach der Wirklichkeit rührt von meiner Kindheit her, als ich eines Tages bemerkte, dass ich ununterbrochen angelogen wurde. Ich kratze gerne an der Oberfläche, und ich will wissen was sich darunter verbirgt, ich will es genau wissen.
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